Unterdessen kamen etliche Frauen auf ihrem Wege durch diese Straße; als sie bei dem Hause waren, wo der Hodscha mit seinen Schellen, seiner Mühle und seiner Milch arbeitete, sagten sie: »Gehn wir schauen, wie sichs der Hodscha eingerichtet hat.« Sie überschritten die Schwelle und gingen weiter ins Innere; und sie fragten den Hodscha: »Warum hast du Schellen an der Mütze?«

»Damit die Vögel nicht zum Bulgur kommen.«

»Und warum hast du das am Rücken?«

»Seht ihr denn nicht, meine Schönen, daß das der Schlägel ist, womit ich Butter schlage?«

»Und was hast du vor dir?«

»Das ist die Mühle, mit der ich den Bulgur quetsche.«

»Und warum liegt das Kind nicht in seiner Wiege?«

»Es weinte, und da habe ich es herausgenommen.«

Nun merkten sie erst, was für ein Spielzeug das Kind in den Händen hielt, und da sagten sie: »Aber Hodscha, schämst du dich denn nicht? warum gibst du ihm denn den in die Hand?«

Und der Hodscha antwortete: »Ihr naseweisen Dinger, die ihr seid! kommt nur mit mir in einen Winkel; da werden wir schon sehn, welche Hand die erste sein wird, die ihn herausnimmt.«