„Ja, wir können aber nicht alle spielen, wir sind etwas zu zahlreich. Ich will gerne zuschauen.“
„Nein, Tante Toni, das gibt's nicht. Du mußt vor allen mitspielen. Wir können ja das Los ziehen, um zu sehen, wer mitspielt.“
„Ach nein; da gibt's doch immer Ärgerliche und Unzufriedene“, behauptete Mariechen Helmer. „Spiele du mit den Größeren, Tante Toni; ich nehme die Kleineren mit auf die Wiese und spiele mit ihnen Ball oder Reifen. Komm, Tonichen; kommt, Rudi, Lilly und Anna, wollt ihr mit mir gehen?“
„Ich schau' lieber den Großen zu“, erklärte Rudi.
„Wir können zu sechs spielen, drei gegen drei“, erklärte Philipp Helmer. „Tante Toni, Paul, Kurt, Otto und ich, das sind fünf; da kann der Rudi also mit uns spielen.“
„Nein, der Rudi spielt viel zu schlecht, den will ich nicht!“ rief Otto. „Dann lieber die Lilly.“
„Ach ja, Tante Toni, laß mich mitspielen, ich spiele schon sehr gut!“ bat Lilly, und nach einigem Hinundher kam endlich die Partie zustande, und zwar so, daß Tante Toni mit Kurt und Lilly gegen Paul, Philipp und Otto spielte.
Im Anfang ging alles ganz gut; als aber Paul einen ungeschickten Schlag ausführte, wurde er verdrießlich und ärgerlich. Bald darauf passierte seinen beiden Partnern Otto und Philipp dasselbe Mißgeschick; da geriet er ganz außer sich und machte ihnen die größten Vorwürfe; diese wollten sich das aber nicht gefallen lassen, und Philipp meinte spöttisch:
„Ei, wenn du schimpfen willst, so fang' nur bei dir selber an! Du bist uns mit dem schlechten Beispiel vorangegangen; du hast die erste Dummheit gemacht.“
„Das kann dem besten Spieler einmal passieren.“