Sonett
O Herbst, du schwankend Abbild meiner Seele!
Wo jähe Klarheit schnellt aus Dämmernissen,
Vom Himmel flutend, überall zerrissen,
Und oft durchbrüllt von einer rauhen Kehle.
Und Bäume, Felder und der Büsche Hügel
Wälzen sich hart, ganz wankend ist die Welt,
Und nirgends etwas, das nicht nächstens fällt,
Doch noch im Sturz sich hebt auf kargem Flügel.