Sie blieb stehn. „Was heißt das, Georges, warum kann ich nicht fort, warum kann man nicht heraus?“

„Richtig,“ versetzte er, „daß du ‚man‘ sagst, nicht: ich. Im übrigen könnte man ja den Vetter Josef kommen lassen, um zu erfahren, ob er herausgekommen ist.“

Da kam er auch mit Josef! — „Das wäre eine Antwort?“

„Also einfach,“ erklärte er, „Fahnenflucht ist keine Kunst. Jeder verbleibe an seinem Platze. Einmal stellt sich doch immer heraus, daß es ein Posten war, auf den uns die Zukunft stellte. Wollen die Vögel auch schwimmen können?“

„Haus, Garten, gut Essen und schöne Kleider“, sagte sie, „sind freilich kein Verdienst.“

Er ließ die Hände fallen und suchte in der Rocktasche. „Sie sind der Einzige“, sagte er dann glatt. „Alle Menschen verdienten dergleichen.“

„Und wenn die Vögel nicht schwimmen wollen,“ fuhr sie heftig fort, „will der Mensch doch fliegen.“

„Und dann?“ fragte er bloß. Sie murmelte, den Kopf hängend: „Fortschritt ...“

„Daran zu glauben, halte ich nun für ganz verfehlt“, meinte er sorglos.

„Und was glaubst du?“ Sie stellte sich hinter dem Tisch gegen ihn auf.