Tief in die Dunkelheit

Antlitz vergraben,

Träume, wie fern ihr seid,

Flötende Knaben!

Abgrund der Schweigsamkeit,

Dich will ich haben.

Und endlich denn am Ende von allem das Unumgängliche: der ewige Sturz.

Auf die Knie an dem Bett unterm Emmausbild, und endlich schrei dich aus, verzweifelnde Seele! Schrei aus die Schuld und den Gram und die Not, immer schrei aus den verbotenen Namen, schrei: Ich kann nicht mehr! schlag an die Brust, jammre nur los, und lasse dich endlich durchstoßen von der verruchten Wollust immer des einen Gedankens: Oh Glück, oh Glück, daß der Träger des heiligen, verbotenen Namens doch nicht war, was er hieß! Daß ich nicht bin aus dem Blute dessen, des Blut durch mein Verschulden vergossen ward! Oh, daß heute mein Glück sein muß, was jahrelang Jammer und Elend war: nicht der Sohn zu sein ...

Und endlich das letzte Flehn: Wenn es einen Weg giebt, doch immer noch einen Weg zu dir: gieb ein Zeichen, komme im Traum, erscheine, wie du willst, aber gieb ein Zeichen, daß du noch bist, denn ich glaube es nicht mehr!