Und als die Zeit erfüllt war, kam Christus aus der Wüste an den Jordan zu Johannes. Und Johannes erkannte den Heiland.
Und Christus trat unter den Felsen auf den roten Stein und ward von Johannes getauft.
Und das Wasser ward unter den Füßen Christi zu Feuer. Das Feuer verbrannte die Schlangenköpfe, das Feuer zerfraß den roten Stein.
Der Heilige Geist stieg auf den Gottessohn herab, und es ward eine Stimme vom Himmel gehört:
„Siehe, das ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“
3.
In Zorn geriet Satan, als er den gespaltenen, vom Feuer zerfressenen roten Stein und die sieben toten Schlangenhäupter sah.
Er sammelte die schwarzen Stücke des roten Steins und fügte sie mit höllischer Kunst zusammen, und den neuen schwarzen Stein trug er hinab in sein Reich, die Hölle.
Noch war die Zeit nicht erfüllt, drei Jahre sollte Christus noch auf Erden wandeln. Noch drei Jahre mußten Adam und Eva in banger Sehnsucht harren.
Und Satan gab sich kühnen Träumen hin.