Vom Newskij kam der Türke auf Wasili-Ostrow. In der zwölften Linie mietete er sich ein Zimmer. Und schon im November kannte der ganze Stadtteil den Türken.

Der Türke war reich und freigebig. Der Türke fiel allen auf. Und es gab kaum ein junges Mädel im ganzen Stadtteil, in das der Türke sich nicht verliebt hätte; es gab kein einziges, das nicht für den Türken geschwärmt hätte.

Es gingen die unglaublichsten und lächerlichsten Geschichten über den Türken um.

Allerdings liebte er selbst sehr von sich zu sprechen und allerlei unglaubliche, lächerliche Geschichten zu erzählen, von Reisen und Abenteuern jeder Art, — und immer wollte er alles selbst gesehen und selbst erlebt haben.

Die Liebhaber arabischer Märchen mußten in große Erregung geraten, wenn sie zufällig eine Geschichte des Abdul Achad zu hören bekamen.

Und der semmelblonde ängstliche Studiosus, zu dem der Türke sich besonders hingezogen fühlte und den er protegierte, der semmelblonde ängstliche Studiosus, der stete Begleiter des Türken, berichtete einmal voll herausfordernden Stolzes von seinem Beschützer, dieser sei schon als Quintaner Vater gewesen und hätte sich in dieser Rolle keineswegs wohl gefühlt.

Übrigens hatte auch der Türke selber in einem Augenblick besonderer Offenherzigkeit etwas Ähnliches von sich erzählt, und sogar geschildert, wie peinlich es ihm war, als Vater eines kräftigen Jungen vom Lehrer in den Winkel gestellt zu werden.

Man schenkte der Geschichte nicht eben viel Glauben, aber man amüsierte sich köstlich.

„Nun freilich,“ sagte man, „ein Türke!“

„Der Türke ist da!“ rief man mit frohem, freundlichem Lachen, wenn Abdul Achad in der Kneipe erschien.