Und seine Raserei erreichte den Höhepunkt.
Und das Weiße seiner Augen schimmerte so schauerlich, daß dem Schutzmann, der aus seinem zufälligen Opfer die letzten Lebensgeister herausprügeln wollte, plötzlich der Gedanke kam:
„Ist das nicht der Teufel selber, der nicht umzubringen ist?“
Die Lebensgeister ließ der Türke sich nicht herausprügeln, aber nach Kresty kam er doch.
3.
Mit dem Türken hatte man von der Demonstration noch viele Studenten nach Kresty gebracht, und bald zeigte es sich, daß von allen der Ungebärdigste, der Schwierigste Abdul Achad, der Türke, war.
Als alle Beulen, Quetschungen, Risse, Schrammen geheilt waren, wurde auch der Türke wieder lebendig. Und er war wie ein kleines Kind . . . Was konnte man auch von einem Türken anders erwarten?
Der Türke bekam Besuch von zwei Bräuten. Der Türke war in die eine ebenso verliebt, wie in die andre, und er wußte selbst nicht mehr genau, welche von beiden die schönere war und welche er lieber hatte.
Die Bräute brachten ihm Blumen, Schokolade, Kuchen ins Gefängnis. Die Zusammenkünfte dauerten immer sehr lange. Aber der Türke war immer noch unzufrieden. Er bat, daß ihn noch eine dritte Braut besuchen dürfe. Und so erhielten drei Bräute die Erlaubnis, den Türken zu besuchen, jede zu ihrer bestimmten Stunde.
Aber auch das war ihm noch nicht genug. Der Türke gab keine Ruhe.