Der Türke sah auf die Kürassiere und lächelte. Und lange noch schimmerten die silbernen Harnische durch die weiße Nacht, die bunten grünen Laternchen und die dunkeln, wie Bärte herabhängenden Fahnen. Als die Kürassiere vorüber waren, ging der Türke mit der Menge weiter.

Auf der Brücke fiel ihm ein Mädel auf — schwarzhaarig, schlank, fast wie ein Backfisch, nicht geschminkt, mit Augen, die glänzten, wie die Harnische der Kürassiere. Er lächelte sie an und sie lächelte auch. Er faßte sie unter den Arm. Sie ließ ihn lächelnd gewähren. Und sie gingen weiter.

Sie gingen und lachten, wie alte Bekannte.

Warum auch nicht? Sie war ja seine Braut! Alle waren sie seine Bräute.

Die weiße durchsichtige Nacht lockte mit fernen silbernen Sternen.

„Wohnen Sie weit von hier?“

Sie nannte ein Hotel.

Ihre Antwort belehrte den Türken, daß sie erst seit kurzem auf der Straße war: sie empfing noch keinen Besuch in ihrer Wohnung.

Sie gingen nach dem Gasthaus. Ließen sich ein Zimmer anweisen.

Und noch deutlicher ward es dem Türken, daß sie erst seit kurzem auf dem Newskij war: sie wollte kein Bier trinken.