Die Eisenbahnwerkstätten und die Naphtatanks brannten.

Voller Wut und Entsetzen sprangen die brennenden Lokomotiven wie gehetzt aus ihren eisernen Ställen heraus. Und sie pfiffen auf den Schienenwegen trocken und abgerissen.

Unter ihren rotglühenden Tatzen stöhnte und zischte es unheimlich und unheilverkündend.

Und das Weinen der ohne Tränen sterbenden Maschinen machte den Abend erglühen.

Die brennenden Getreidespeicher rauschten wie Springbrunnen.

Jemand schüttelte die blutrot leuchtenden Bernsteinkörner des Getreides durcheinander und lachte aus vollem Halse.

Mitten in der verzauberten Johannisnacht, um die Stunde des tobenden Lebens, erdröhnte von der Kathedrale herab die Sturmglocke.

Die öffentlichen Häuser standen in Flammen.

Das Feuer sog sich mit seinen Küssen eifersüchtig an den Mädchenlippen fest, jeden Nebenbuhler zurückwerfend und vernichtend. Mit wollüstig feiner Zunge beleckte es die Leiber und brannte sich in sie bis an die Knochen hinein.

Die berauschten Gäste fielen vor diesem roten, erbarmungslosen, unersättlichen Gast zu Boden.