Nackte, in Umarmungen verschlungene, von Glassplittern verwundete, vom Feuer versengte Körper stürzten aus den oberen Stockwerken herab; sie stürzten zu Boden und wurden von Menschenfüßen und Pferdehufen zertreten und zermalmt.
Die brennenden Pupillen der sich drängenden Menge weiteten sich und platzten vor der berauschenden Glut. Das Röcheln der Tiere vermengte sich mit dem durchdringenden Lachen, dem Flehen und Stöhnen der Menschen.
Ein Mönch in dunklem Gewande, ein Mönch mit regungslosem Gesicht stand in der Hölle der Feuersbrunst.
Nur er allein war leidenschaftslos wie am hellen Mittag und schrecklich in seiner Ruhe. Er war geheimnisvoll und unheilverkündend wie ein quälender, verworrener Traum.
Das Feuer, das in der Tiefe seiner Augen brannte, durchdrang die Flammen.
Tausende von Händen griffen nach dem Saume seines Gewandes, nach den Zipfeln seiner schwarzen Kapuze; Tausende von Händen streckten sich aus und hoben den Staub unter seinen Füßen auf; Tausende von Lippen küßten diesen Staub.
»Beschütze uns!«
»Rette uns!«
»Gnade!«
»Erbarmen!«