Stadt, und irgendwo in seiner Tiefe schwebte ein blutig-flammender Kern, welcher Gestank und Brandgeruch verbreitete.
So begann der dritte Morgen, der dritte und letzte Tag.
In der Nacht verbrannte die Kathedrale mit allen Reliquien. Der Glockenturm stürzte ein, und die schreiende Zunge der Sturmglocke verstummte.
Aus dem Feuer stiegen drei flammende Kreuze empor. Sie zitterten und verschwanden in der schrecklichen roten Nacht.
Die Herzen glühten, die Arme hingen kraftlos herab.
Es gab nichts mehr, was noch brennen konnte.
Die Feuersbrunst ging zu Ende.
Die wahnsinnigen Menschen irrten wie im Nebel umher.
Einen jeden, der ihnen in den Weg kam und der etwas auf dem Kerbholz hatte, erschlugen sie mit brennenden Scheiten.
Von Entsetzen, Verzweiflung und Blut trunken, verließen sie vor Anbruch der Nacht die Stadt.