Alle, die noch am Leben geblieben waren, verbrachten diese letzte Nacht auf dem freien Feld, eng aneinander gedrängt, von geretteter Habe und geraubtem Gut umgeben.

Und der Mönch in dunklem Gewand stand unter den Übriggebliebenen.

Niemand erhob die Stimme, um ihn zu rufen oder anzuflehen, aber Hunderte von Augen waren auf sein unter der Kutte verborgenes Herz gerichtet.

»Gnade! Gnade!«

Und zum erstenmal ging ein Zucken über das regungslose Gesicht des Mönches.

Der Mönch zerriß sein Gewand, holte ein Gefäß, das er auf der Brust trug, hervor, tauchte einen Weihwedel hinein und besprengte die flehenden Augen.

Im gleichen Augenblick ergoß sich ein Feuermeer über das ganze Feld.

Die Feuerwolke zerriß den Himmel, zerspaltete die Nacht, schrie auf und erbebte.

Und nichts als Funken und wieder Funken . . .

Tiefe Finsternis lag über der verbrannten Stadt.