443. Mango, S. 54.
Vgl. Merkens, I, S. 168 ff., Nr. 196 und Krauss, Zigeunerhumor, S. 34 ff.; ich glaube aber die Schnurre auch schon als Predigtmärlein gelesen zu haben.
444. Mango, S. 55.
Das Verschmieren der Wandritzen mit Teig erinnert an das Bestreichen der Erde mit Butter ‚: Grimm, KHM, Nr. 59; Haltrich, S. 245, Nr. 67; Rittershaus, S. 357; E. H. Carnoy, Littérature orale de la Picardie, S. 189 ff.; Böhm, Lettische Schwänke, S. 118 zu Nr. 31; Archiv für slavische Philologie, XXII, S. 309; Reinisch, Die Saho-Sprache, I, S. 242; derselbe, Die Bedauye-Sprache, Wien, 1893, I, S. 58 ff. Getränkt wird die durstige Erde bei L. Morin, Contes Troyens, Nr. 8 in der RTP, XI, 460 ff., und ihre Risse werden mit Geld verstopft bei P. Sébillot, Littérature orale de la Haute-Bretagne, S. 98. Siehe auch oben die Anmerkung zu Nr. 427.
445. Mango, S. 55.
Die Unkenntnis vom Wesen des Kindsschädels als Ursache der Tötung des Kindes begegnet konform wie hier bei Haltrich, S. 243 (... da merkte Hans, daß dem Kinde der Scheitel zuckte, das waren aber die Weichen, die bei der Aufregung des Kindes erzitterten. Hans aber dachte, das sei eine bösartige Blase, nahm eine große Nadel, stach sie durch, und das Kind zuckte nur einigemal und war tot ...) und bei G. Amalfi, I chiochiari nel mandamento di Tegiano, im Archivio, VII, S. 132 ff.; eine augenscheinlich verdorbene Version erzählt Alice Fermé, Contes recueillis en Tunis, Nr. 1: La bonne femme ‚ in der RTP, VIII, S. 28 ff.
446. Mango, S. 55 ff.; ebenso von Giufà: Pitrè, III, Nr. 367 ff.
In derselben Weise, nur daß es sich um das einem zerbrochenen Kruge entströmende Wasser handelt, geschieht die Verscheuchung der Diebe im 57. Märchen bei Gonzenbach, II, S. 3 ff.
Auf die durch den Schwank Bebels, II, Nr. 112 und durch die 6. Novelle der 13. Nacht bei Straparola charakterisierten Erzählungsreihen, die ja auch hieher gehören, näher einzugehn, würde wohl zu weit führen.
447. Mango, S. 56. Vgl. oben Nr. 49.