454. Kroatisch, S. 102 ff.
Müller-Fraureuth, der zu dem Schwanke überflüssigerweise auch KHM, Nr. 146 heranzieht, gibt S. 53, 125 und 78 eine stattliche Reihe Varianten; die älteste Fassung ist ihm freilich entgangen. Sie steht in den Facetie et motti arguti, von L. Domenichi, Fiorenza, 1548, Bl. B 5 b, und zwar in dem Teile, der auf dem 1479 verfaßten bel libretto, des Padre Stradino beruht21; mit demselben Wortlaute ist sie übergegangen in die Facecies, et motz subtilz, Lyon, 1559, Bl. 9 b (Lyon, 1597, S. 29) und in die spätern Ausgaben der Domenichischen Facetien (1562, S. 59, 1581, S. 71 usw.). Wortwörtlich identisch steht sie auch nach einem alten Manuskripte in der Nr. 2 der Zeitschrift Il Cherico del Piovano Arlatto, (1878), S. 60 ff.
Eine sehr hübsche und sehr frühe Variante, die ich nur aus Dreux du Radier, Récreations historiques, A la
Haye, 1768, I, S. 96 ff. kenne, steht in den Volantillae, von Hilarius Cortesius (Courtois), Parisiis, 1533:
Interrogabat quispiam Rex Galliae
In Neustria quidnam referretur novi?
Tunc Neuster inquit ludibundus, et joco
(Ne conveniri se putabat a suo
Principe): Diebus hisce succrevit ibi olus
Sublimitatis tam arduae, ut sub eo queat