457. Serbisch, S. 45 ff.; Roda Roda, S. 124.

G. Bouchet, Les Serées, V, S. 69:

Ce maistre qui estoit de nos Serees, nous conta qu’vn iour il demanda à vn sien mestayer, comme il se portoit depuis deux ou trois iours que sa femme estoit morte, lequel luy respondit, quand ie reuins de l’enterrement de ma femme, m’essuyant les yeux, et trauaillant à plorer, chacun me disoit, compere, ne te soucie, ie sçay bien ton faict, ie te donneray bien vne autre femme. Helas! me disoit-il, on ne me disoit point ainsi, quand i’eu perdu l’vne de mes vasches.

458. Serbisch, S. 48. Ähnlich Buadem, Nr. 62; Serbisch, S. 72 ff.; Kroatisch, S. 44.

Eine ähnliche Schnurre aus dem Nuzhat al udaba, hat Basset in der RTP, XV, S. 363 mitgeteilt:

Einige Räuber hielten auf der Heerstraße mehrere Kaufleute an, bemächtigten sich ihrer und verteilten sie durchs Los. Die einen fanden bei ihren Gefangenen Stoffe und seidene Mäntel, andere Geld und andere Dinge; einer aber schlug seinen Kaufmann jämmerlich mit den Worten: »Warum sind deine Waren nicht so wie die deiner Gesellen?« Der Kaufmann antwortete: »Verzeih, Herr, ich wußte nicht, daß der Markt so gut besucht sein werde; habe Geduld bis zum nächsten Mal.« Der Räuber lachte und ließ ihn laufen.

459. Serbisch, S. 97.

460. Serbisch, S. 97 ff.

461. Serbisch, S. 98.

462. Serbisch, S. 109.