Als Wang, der sie zärtlich bei den Händen herausgeführt hatte, wiederkehrte, blieb er am Türpfosten stehen vor ihnen, die nebeneinander auf der Bodenmatte hockten und Tee schlürften, streckte überkreuz die Arme vor:
„Also?“
Da sie sich nicht regten, ihn nur anblickten:
„Ihr habt nichts mitgebracht? Schade.“
Die Arme sanken:
„Es wäre einfacher gewesen, mich binden und wegschleppen. Statt langer Unterhaltung. Ihr seid aber sehr sicher. Es geht auch ohne Stricke.“
Die Matte raschelte, er saß vor ihnen, sie glucksten schweigend.
„Sagt mir nun eure Namen noch einmal, und woher ihr stammt. Erzählt mir weiter gar nichts. Es ist nicht nötig.“
Sie nannten sich leise.
„Jetzt kenne ich euch. Ihr vier oder fünf kommt euch wohl sehr rühmlich vor, daß ihr von Tschi-li durch Schan-tung, Kiang-su bis hier an den großen Damm gedrungen seid? Ich bin auch einmal so nach Schan-tung gefahren. Besonders du, Tang, machst ein schlaues Gesicht. Es ist eine rechte Heldentat. Es liegt nicht daran, Tang, daß du den Eimer mit Chus Kopf da bei deinem kranken Freund stehen gelassen hast. Der Wirt hat den Kopf schon längst gesehen. Aber du verspekulierst dich, wenn du glaubst, ich bin nun mit euch verraten und muß weg aus dem Hia-ho. So fängt man mich nicht, ihr zahmen Kaninchen. Erzähl doch mal, du mit der lahmen Schulter, wie bist du an die Wahrhaft Schwachen geraten?“