Im Gerichtssaale priemte er erregt. Hitzinger lümmelte an der Barriere.

Erst brummte Haslau: „Herr Richter, der Mann ist an das Zyankali für die Wühlmäuse in meinem Keller geraten.“

„Es wird behauptet, Sie haben das Gift absichtlich in Weinflaschen aufbewahrt.“

„Lassen wir doch die Leute reden, Herr Richter.“

Mit einmal verweigerte er die Antwort und suchte

auf seiner Bank herum. Dann protestierte er plötzlich mit vortretenden Augen, indem er sich über die Schranke beugte, wegen Freiheitsberaubung.

Als die Richter nach kurzer Zwischenberatung auf das Podium wiederkehrten, beobachtete er sie verbissen, keifte vor sich: „Was die geheim tun! Mit ihren schwarzen Mützen! Die Herren Dokters! Die Herren Dokters! Den Dreck kümmert sie mein Ding mit Fabian.“

Der Vorsitzende schlug auf den Tisch. Haslau schniefte herauf: „Wollt ihr mir zeigen, was ich zu tun hab, ich alter Mann? In dieser Sache? Wißt ihr was von diesem Prozeß? He?“

Prustend schüttelte er die Fäuste, während ihm blaue Ringe vor dem Gesicht schwammen und er auf den Beinen schaukelte: „Ich verlange, daß ihr Fabian vernehmt und mich rauslaßt. Fabian ist von meinen Leuten. Das ist hier kein Gericht für unsereins. Wenn Fabian nicht recht geschehen ist, so soll er’s sagen.“

Müde kroch als Zeugin ein krummes Mütterchen heraus: „Ja, ja, wenn ich sprechen dürft, und der Fabian hat gesagt, wenn er das nächste Mal einbrechen tät bei Haslau Oskar, dann würd’s wohl eine Geschichte geben.“