Schlief nachmittags müde im Garten Bills ein. Und als Lenchen ihn schlafen fand unter dem Apfelbaum, beschnüffelte sie ihn, fühlte sein warmes Gesicht ab. Er träumte von den Fischen, die so auf und nieder schwammen, von den drolligen Seepferdchen und Aalen. Sie krallte ihn in den Arm: „Woran du denkst! Nur an Saufen und Spielen denkst du. Da liegst du und schläfst. Wir können nicht heiraten!“

„Was soll ich denn machen?“

„Du sollst sie umbringen. Du sollst sie totschlagen. Du sollst einen Hammer nehmen und geradeaus laufen, bis du sie triffst und ihr vor den Kopf hauen, eins, zwei, drei, bis sie tot ist.“ Und da geriet er in ein Zittern, seine Hände zitterten, seine Arme zitterten, sein Kopf zitterte: „Ich will nicht. Ich kann keinen umbringen.“

„Weil du mich nicht liebst,“ schrie sie ihn an und warf ihm die ganze Tasche vor die Füße. „Wenn du sie mir nicht bringst, sperre ich dich unter das Dach und geb dir nichts zu essen.“

Er kam zu ihr gerannt am nächsten Morgen. Da spannte sie grade den alten Bill vor den Pflug wie einen Ochsen, nahm die Peitsche und schlug ihn: „hüah, hüah!“ Sie fuhr an Hinzel vorbei ohne

ihn anzusehen. Er lief heulend hinter ihr her. Sie zog ihm eins mit dem Riemen über, und als er nach ihrer Hand faßte, noch eins und trat ihm mit dem Fuß gegen die Wade. Er wankte auf den Feldweg, vergaß, daß er nichts gegessen und nichts getrunken hatte seit gestern abend, weinte, weinte. Bis er an den See kam.

„Warum weinst du denn?“ fragte das Schneckenfräulein.

„Weil ich die Frau Kirbelei nicht finde.“

„Hier hast du meinen Hals.“

„Ich will deinen Hals nicht. Ach meine Striemen brennen.“