„Ich will in Ihr Aquarium,“ flüsterte Julie, „ich schwöre, ich will Ihnen ganz gehorchen.“
„Solch großes Aquarium haben die Lumpen im
Walde nicht. Muß der Herr Vater selber kommen und eins bauen.“
Aber seine Augen waren milder, so blickte er, wenn er ein Blättchen streichelte.
„Ich will, daß Sie mich ins Aquarium setzen. Wenn ich schon ein Krokodil bin, will ichs auch ganz sein.“
„Bist du trotzig. Sie werden dich zurichten, die Eidechsen, die Molche, die Stichlinge.“
So fein sie war, so merkte sie nicht, daß er spaßte.
„Mich stechen sie nicht. Irgendwohin muß ich doch gehören.“
Er spöttelte weiter, öffnete die Haustür, rief hinein und der junge Tunichtsgut kam.
Schlaff und sanft war der, wie ein kleines Mädchen. Verschlafen war sein Gesicht immer; rotes Haar zottelte in seinen Nacken; einen kurzen Stecken zwirbelte er zwischen drei Fingern und verfolgte im Gehen, wie rasch sich der Stecken drehte. Seine Hände waren rußig vom Herd, in nackten Füßen strich er her, denn er kochte und putzte die Wirtschaft für den alten Meeren.