beiseite schippten, winselte sie: „Ich will nicht. Ich will nicht begraben werden.“

„Was willst du denn,“ schrie Meeren grimmig „glaubst du, du hältst uns zum Narren.“

„Ich will leben,“ flehte sie, „bitte, bitte.“

Er schleuderte ihr die Schippe vor den Leib. Er schimpfte in seinen Bart. „Das weiß ich nicht, ob sich sowas wie du noch brauchen läßt zum Leben.“

Ziwel verkroch sich unter einem Haufen von Laub. Klein lag Julie neben dem angestochenen Grab. Der Alte schrie, ihr die Faust ins Gesicht steckend: „Wenn du nicht Mist schlucken kannst, können wir dich nicht brauchen.“

Sie warf sich und heulte. Er krümmte sich nach der Schippe. Sie bettelte: „Ich kann Mist schlucken.“

„Wenn du rohe Kartoffeln und rohe Rüben essen kannst, kannst du bleiben.“

„Ich kann essen.“

Sie warfen Julie auf den Wagen, fuhren nach Hause vor das Erlengebüsch. Sie half den Bottich zerschlagen, machte Feuer für Ziwel und den Alten.

Sie schluckte, was man ihr gab, brach, hungerte, aber wehrte sich nicht. Es war genug, daß sie leben blieb. Dann nähte sie aus alten Fellen und Säcken ein Kleid; ihr eigenes, aus rosa Seide, steckte sie in den Herd.