Erschöpft plumpste der Serbe auf einen Schemel, sah wirr und drohend die Herren an, mit Genugtuung schlug er sich auf die Brust, stöhnte: „So.“

De Witte klopfte ihm auf die Schulter: „Habt keine Furcht; er nimmt Euch nichts, der Friedländer.“

Der Serbe atmete ruhiger: „Nun kann er kommen.“

Den Juden berührte de Witte am Kinn: „Was werdet Ihr tun, Bassewi?“

„Wallenstein ist ein kluger Mann, habt Ihr selbst gesagt. Er wird nicht den Krug zerschlagen, aus dem er oft getrunken hat. Er wird wissen, man hat noch öfter Durst.“

De Witte sann nach: „Ich möchte Euch bitten, Graf Meggau, bevor Ihr etwas Bindendes eingeht mit dem Friedländer, wollet Euch mit uns verständigen. Vielleicht können wir Euch nicht weniger leisten; bitter wird es uns angehen; aber wir möchten nicht zurückstehen, wenn das kaiserliche Haus bedroht ist.“

Die beiden Unterhändler, Meggau und Harrach, erschienen in Wallensteins Palast; in seinem prächtigen Palmengarten spazierend, hatten sie mit dem Mann eine kurze Unterredung.

Wallenstein fragte, ob der Fürst, dem zur Aufstellung des Heeres Gelder mangelten, der Kaiser und Römische Majestät sei.

So wolle er den Grafen Harrach, seinen Oheim, fragen weiterhin, ob der drohende Krieg im Namen des Kaisers geführt werden solle, vom Kaiser als Kaiser oder wie sonst.

„So möchte ich“, schwang Wallenstein sein spanisches Rohr, „wissen, woher der Kaiser die Mittel für diesen Krieg nimmt. Nach der Aufstellung der Armee. In welcher Weise gedenkt er die Eintreibung des Kriegsbedarfs zu regeln?“