Rusdorf, der sich an Pavel drängte, las abends entsetzt die auf dem Tisch ausgebreiteten Papiere, Abschiedsbriefe; ruhig ließ ihn der gewähren. Als aber Rusdorf nach seiner Hand greifen wollte, fuhr der andre wie gestochen zurück, leise scharf ausstoßend: „Scheusal. Viehisches. Schmieriges. Nicht mich angerührt.“
Rusdorf weinte: „Wir können nichts machen ohne Dighby. Verzeiht mir.“
„Rühr der Herr mich nicht an.“
„Ich weiß mir keinen Rat.“
„Es mag sein, wie dem Herrn gefällt. Nur möchte ich ihn bitten, mir bald aus dem Gesicht zu gehen.“
„Was will der Herr Bruder tun. Wo will er hin?“
Der schwieg.
„Bruder, Herzensbruder, ich muß dir etwas sagen. Du darfst nicht weg. Bruder, du magst deine Briefe abschicken oder nicht. Ich will es nicht hindern. Nein, du wirst nicht weggehen. Ich, ich laß dich nicht.“
„Wie aber gedenkt Herr Rusdorf das zu hindern.“
„Das mag der Herr nicht fragen.“