„Wir sind jetzt nötiger als sonst. Es wäre mir doppelt bitter, jetzt den Herrn allein zu lassen.“

„Rusdorf, wir werden noch einmal miteinander fechten müssen.“

Der hielt sich die Ohren zu, mit verbissener Miene: „Erinnert Euch nicht. Wir wollen unserm Herrn dienen. Wir wollen nicht an uns denken. Wie früher, Pavel, wie früher.“

Pavel starrte vor sich mit unbewegtem Gesicht: „Ich will nach Hause, Rusdorf.“

„Ihr sollt.“

„Ihr sollt; fahrt auch nach Hause.“

„Habt Geduld. Steht mir nur jetzt noch bei, Pavel. Wir können nicht nachgeben. Diesen Frieden muß ich zerstören. Ich gebe ihm nicht nach, und sollte mich der Satan selber packen.“

Nach zwei Tagen packten die Herren ihre Sachen; hoffnunggeschwellt brach Lord Dighby nach München, der Stadt des frommen Maximilian, auf; die beiden Pfälzer hinterher.

Als es ruchbar unter den deutschen Fürsten wurde, daß über den Pfälzer Friedrich die Acht verhängt war, erschrak der alte Pfalzgraf Philipp Ludwig von Pfalz-Neuburg in seinem sonnigen weltabgelegenen Winkel.