„Scher euch das nicht, was für ein Lied ich pfeife. Die Herren haben nachzugeben. Wir müssen uns gegen Spanien regen. Der Augenblick ist da. Sonst geht’s um Hals und Kragen.“
„Das hat der Kaiser gesagt?“
„Wir müssen die Hände endlich frei haben von euch. Ihr kennt unsre Lage nicht. Wir haben genug an dem deutschen Narrengezänk. Um den Kniefall vor dem Kaiser kommt euer Kurfürst nicht herum.“
Pavel saß aufrecht im Bett; seine Beine, verwickelt wie sie waren, ließ er herunterfallen, die Augen des kranken Mannes glühten: „Herr, was untersteht Ihr Euch?“
Dighby nahm den letzten Schluck, rückte leicht an seinem Hut: „Zum Gruß. Die Herren werden nicht gefragt werden.“
Prächtig schlurrte er über die Schwelle.
Rusdorf, seinen Schemel an das Bett ziehend, mit vibrierender Stimme: „Ihr seht, Pavel, worauf es hinausgehen soll. Es war vorauszusehen. Man will über unsre Köpfe, über den Kopf unsres gnädigsten Herrn weg, den Frieden schließen. Wir werden die Festlichkeit zu bezahlen haben. Es ist nichts als ein Spiel, was man mit uns treibt in England. Die Herren treten sich nicht die Schuhe ab für uns. Man hat uns den rohesten mitgegeben, damit wir’s gut merken. Gewiß, verlaßt Euch darauf. Es ist eine Farce, was sie mit uns treiben, nichts als Theater, Sand in die Augen für ihr Volk, das uns wohl will. O, wenn wir das Parlament aufklären könnten, wie sie mit uns Schindluder treiben.“
Pavel mit glühenden Augen aufrecht: „Beruhige sich der Herr. Wir werden antworten, ohne daß man uns fragt.“
Sanft und zage suchte Rusdorf nach seiner Hand auf der Decke: „Wird der Herr abreisen können?“
„Ich denke.“