„Du machst Späße, Frey?“ Ferdinand überlief es kalt: „Sie verlassen mich? Sie helfen mir nicht?“

„Sie klagen; sie fühlen sich gekränkt, daß man sie nicht gefragt hat. Sie halten den getroffenen Entschluß für gewagt, für gefährlich.“

„Und wie denken sie auf Abhilfe?“

„Es ist nicht ersichtlich.“

„Das sind meine Räte. Was brauche ich Kammer und Rat. Daß sie mir wie Doggen in den Nacken fallen. Es ist nicht ausdenkbar. Du wiederholst mir. Und Eggenberg ist nicht krank.“

„Der Fürst ist gestern in sein Quartier zurückgekehrt.“

Bleich, entschieden, leise Ferdinand: „Nein, das habe ich nicht um sie verdient.“ Er stand plötzlich dicht bei Frey: „Um Jesu willen, was sagst du mir.“ Damit taumelte Ferdinand in seine Arme. „Schick nach Eggenberg,“ flüsterte er.

„Er kommt nicht.“

„Eggenberg soll kommen.“

„Er kommt, wenn Majestät befehlen. Aber er wird nicht gut sprechen.“