„Aber wird er mir helfen?“

„Ihr habt nichts zu fordern.“

„Wozu soll ich beten, wenn es nicht hilft. Gebt mir ein Amulett.“

„Mann, geht Eurer Wege. Ich habe mit Euch nichts zu schaffen.“

Der Pater stand ruhig auf. Der Mann, die Fäuste ballend: „Ich bin doch kein Narr und Lump, daß Ihr mich so wegschickt und mit Worten abspeist.“

„Ihr seid ein Narr. Und das ist noch wenig gesagt.“

Der Soldat zitterte an der Tür, hinter seinem Stuhle stehend: „Weil ich nicht beten will? Es wollen andre auch nicht beten. Und mit ihnen springt man nicht so um wie mit mir; sie brauchen nicht zu sterben.“

„Wer will aus deiner verruchten Gesellschaft nicht beten?“

„Wer? Das fragt Ihr noch? Eure eignen Schüler, die habt Ihr so weit gebracht. Gewiß. Mein Herzensbruder war Novize bei Euch, hat mir geraten, in Eure Andacht zu gehen. Ich hab’s nicht bereut, hab’ wohl gemerkt, daß Ihr alles recht wißt und hab’ Euch in allem recht gegeben. Und so speist Ihr mich ab.“

Der Pater trat an den weinenden Mann, der sich den lumpigen Filzhut vor die Augen hielt: „Wer hat Euch in meine Andacht geschickt?“