Schreiend, lachend, die Last aus sich wälzend, der Kaiser: „Mir sollt Ihr es nicht verwehren, in diesem Augenblick zu sprechen. Wann soll ich zu einem Entschluß kommen, wenn nicht jetzt. Wie soll das aussehen, was ich meinen Entschluß nennen soll, als was ich jetzt in mir habe.“

„Ich will es nicht hören, laßt davon ab.“

„Doch müßt Ihr hören, Pater, doch. Ihr sollt mir sagen, was Ihr denkt. Ihr seid der einzige, der daran teilhaben soll, und könnt Euch mir nicht verschließen.“

Der riesige Mann rang mit dem Kaiser, suchte ihn an die Bank zu führen. Der wollte mit den fliegenden Augen vergeblich ihm ins Gesicht sehen: „Wie seid Ihr, Pater.“

„Setzt Euch. Besinnt Euch. Wollt Ihr Wein?“

„Hört einmal. Laßt meinen Wams. Liebster Pater.“

„Ich will Euch nicht hören, Majestät.“

Ferdinand auf die Bank gedrückt, blickte sprachlos an dem schwarzen Rock, dem strengen Kinn hoch; erzitterte stark. In seinem Gesicht stand ein verzerrtes, unklares, fragendes Lächeln, er hauchte: „Was ist das? Was hab’ ich verbrochen?“

„Der Satan bewältigt Euch.“

„Ich weiß alles, was kommen wird.“