Krickenfeld [süßlich]. Wir zweifeln nicht, daß das Werk vortrefflich geschrieben sein wird, aber wir meinen nur, daß ein wissenschaftliches Werk in Kringhausen – Mein Gott, solche Arbeiten liest eben kein Mensch [sie schlägt sich auf den Mund] – ich will sagen, so eine Arbeit wird nur von auserlesenen Geistern gelesen – in Bibliotheken und so weiter – aber nicht oft gekauft.

Holzheim [achselzuckend]. Der Büchermarkt ist eben so überfüllt!

Hasselstein [spitz]. Nicht mit Werken über den Südpol und die Antarktis überhaupt.

Alle [sehr einschmeichelnd]. Beste Frau Oberst! Teuerste Freundin!

Krickenfeld [ihre Hand drückend]. Bitte unsere Anmerkungen nicht mißzuverstehen. In uns hat der Herr Sohn seine eifrigsten Bewundererinnen, aber wir sind eben der Ansicht, daß – daß die Verfasserlaufbahn keine sichere Versorgung für einen heiratsfähigen Mann ist – indessen hat ja das Mamatscherl –

Zungrapp [tröstend]. Schon aus Höflichkeit für die Verwandten des Herrn Professors wird man einige Exemplare kaufen –

Hasselstein [spitz]. Dessen bedarf es nicht. [Eine kurze, peinliche Pause entsteht. Das Spiel wird wieder aufgenommen.]

2. Auftritt.

[Der junge Hasselstein tritt ein.]

Alle Damen [strecken ihm lebhaft die Hände entgegen]. Ach, da kommt unser lieber, unser berühmter Südpolforscher! Willkommen, Willkommen!