Wilhelm versprach es.

Präsident. Auch versprich mir nie zu lügen.

Wilhelm versprach es auch.

Präsident. So will ich dich in eine Schule bringen, wo du erzogen und unterrichtet wirst; dann laß ich dir ein Handwerk lernen, welches dich ernähren kann, und du kannst dir eins wählen.

Wilhelm. Ich möchte gern Bäcker oder Conditor werden.

Präsident. Haha! wohl wegen der guten Kuchen.

Wilhelm. Ich meine, es muß eine Freude sein, das bereiten zu können, was so vielen Leuten gut schmeckt.

Präsident. Brav, mein Junge; es ist recht, wenn man nicht blos an sich selbst, sondern auch an Andere denkt. Bist du mir noch böse, daß ich dir den Arm in meiner Tasche zerbrach. Ich kann in meiner eignen Tasche doch machen, was ich will, und was sich unberufen hinein verirrt, muß sich alles gefallen lassen.

Wilhelm. Ich bin jetzt recht froh, daß Sie mir den Arm zerbrachen und ich will Ihnen immer recht dankbar dafür sein, wenn Sie mir etwas Tüchtiges lernen lassen.

Als der Präsident eines Tages der kleinen Prinzessin begegnete, fragte diese: