Alles stürzte vor ihm zusammen. Und er, und er — was hatte er sich nicht schon alles ausgemalt! Die unbestimmten Schauer, die ihn trugen, versanken in jähe Tiefe.
»Womit kann ich dienen?«
»Ich . . . ich wollte, ich dachte . . . haben Sie einmal ein Gedicht mit der Unterschrift ‚Die flammende Seele‘ bekommen?«
»Nein.«
»Wie ist das möglich? Ach, wie ärgerlich! Ohne diese Verse ist es mir eigentlich schwer, Ihnen zu erklären . . . Ich wollte Sie über den Sinn des Lebens fragen . . .«
»Verzeihen Sie, Warwara Ewgrafowna, ich habe gar keine Zeit.«
»Wieso? Ach, wieso denn?«
»Auf Wiedersehen! Ich bitte vielmals um Verzeihung: wir werden dieses Gespräch ein anderes Mal aufnehmen. Nicht wahr?«
Warwara Ewgrafowna machte einen schüchternen Versuch, ihn zurückzuhalten, doch er erhob sich entschlossen und reichte ihr seine parfümierte Hand. Ihr fiel im Augenblick nichts ein, wodurch sie ihn zu bleiben bewegen konnte; er aber lief ganz verärgert, das Gesicht stolz und gekränkt in den Pelzmantel vergraben, von dannen.