»Über den Domino?«

»Na ja, natürlich . . .«

Voll Ekel wollte Nikolai Apollonowitsch den wenig appetitlichen Lippen des Herrn Morkowin ausweichen, doch er überwand sich. Und nachdem er das Schmatzen zweier Lippen auf seinen Lippen gefühlt hatte, hob er seine Augen zur Decke, mit der Hand eine Locke von der hohen Stirn wegstreichend, und seine Lippen verzogen sich in ein unnatürliches Lächeln und zuckten und zitterten angestrengt (so zucken unnatürlich die Beinchen der gemarterten Frösche, wenn an sie die Enden der elektrischen Drähte angesetzt werden).

»Gestehen Sie — es ist ein ganz absurder Gedanke: Sie wären der Domino . . . Hi—hi—hi: wie konnte man auf einen solchen Gedanken nur kommen — he? Sagen Sie bloß? Ich sagte mir: He, Pawel, das ist nur so ein kurioser Einfall; und dazu noch neben dem Zaun, beim Verrichten eines sozusagen menschlichen Bedürfnisses . . . Domino! . . . Es war einfach nur ein Anlaß für die Bekanntschaft, mein Lieber.«

Sie verließen den Schanktisch und drängten sich zwischen den Tischen durch. Und wieder brüllte das Orchestrion wie zehn kreischende Blashörner, die ihre ohrenzerreißenden Töne in den Qualm hinausstoßen; an den Ohren sich brechend, erhob sich das Gebimmel eines ganzen Schwarms von Glöckchen.

»Kellner! Eine saubere Tischdecke! . . .«

»Und Wodka . . .«

»Nun sind wir mit dem Domino fertig. Und jetzt, mein Lieber, gehen wir zum anderen, uns miteinander verbindenden Pünktchen über . . .«


Beide stützten die Ellbogen auf das Tischchen. Nikolai Apollonowitsch fühlte seinen Rausch (vor Müdigkeit wahrscheinlich).