Mit besonderer Neugierde starrte nun Nikolai Apollonowitsch die Riesengestalt des kupfernen Reiters an.
Plötzlich teilten sich die Wolken, und ein grünlicher Rauchschleier überzog sie im Mondlicht wie geschmolzenes Kupfer . . . Einen Augenblick lang stand alles in Flammen: das Wasser, die Dächer, der Granit; das Gesicht des Reiters blitzte auf, und sein kupferner Lorbeerkranz glänzte; und er streckte befehlend die vielhundertzentnerschweren Hände direkt gegen Nikolai Apollonowitsch.
Lachend lief Nikolai Apollonowitsch von dem kupfernen Reiter fort:
»Ja, ja, ja . . .«
»Ich weiß, ich weiß . . .«
»Unrettbar verloren . . .«
. . . Es hieß sofort etwas beginnen, ohne Zeit zu verlieren — doch was? War es nicht er, war es nicht er selbst, der von dem Wahnsinn des Mitleids so oft gepredigt hatte? War es nicht er, der von seiner Verachtung gegen die Adeligen, gegen die greisen adeligen Ohren, den vogelhaft langgezogenen Hals . . .
Endlich stieß er auf eine verspätete Droschke: die vierstöckigen Häuser fuhren — sausten nun an ihm vorbei.