»Um die planmäßige Verfolgung . . .«

»Ich wiederhole: es war keine Vergewaltigung — das geben Sie mir selbst zu. Was die Verfolgung betrifft, so muß ich . . .«

»Ich habe mich seinerzeit, im Sommer, bereit erklärt; ja, ich habe mich sogar selbst angeboten und . . . ja, gewiß: ich habe es versprochen, doch in der Voraussetzung, daß es dabei keinen Zwang gebe; daß es überhaupt keinen Zwang in der Partei gebe; wenn man dennoch bei Ihnen gezwungen werden kann, dann sind Sie einfach ein Häufchen verdächtiger Intriganten . . . Jawohl, ich habe mein Wort gegeben — aber was folgert daraus? Konnte ich denn nicht der Ansicht sein, daß ich mein Wort auch zurücknehmen darf . . .«

»Aber warten Sie . . .«

»Unterbrechen Sie mich nicht: konnte ich denn wissen, daß mein Versprechen so aufgefaßt werden würde? Daß man es in solcher Weise deuten würde . . . daß man mir dieses vorschlagen würde?«

»Nein, warten Sie, ich muß Sie doch unterbrechen . . . Von welchem Versprechen reden Sie eigentlich? Drücken Sie sich bitte deutlicher aus . . .«

Unklar dämmerte etwas in Alexander Iwanowitsch auf (wie er doch alles vergaß!).

»Ach, Sie reden von jenem Versprechen? . . .«

Es fiel ihm ein, daß ihm eine gewisse Persönlichkeit einmal in dem kleinen Restaurant mitgeteilt hatte (der Gedanke an diese gewisse Persönlichkeit rief in ihm ein unangenehmes Gefühl hervor); diese gewisse Persönlichkeit mit anderen Worten: Lipantschenko hatte ihm damals mitgeteilt, Nikolai Apollonowitsch hätte sich bereit erklärt — pfui! Er mochte gar nicht daran denken . . . Und er sagte rasch:

»Aber ich rede ja gar nicht davon; es handelt sich ja gar nicht darum.«