Apollon Apollonowitsch sitzt in seinem Arbeitszimmer und . . . bläst.
Und die Rücken der Schreiber beugen sich tiefer über die Tische; und das Papier knistert: so laufen die Winde durch die rauhen Wipfel der Fichten . . . Dann zieht er seine Wangen wieder ein; und nun knistert alles: ein trockener Papierschwarm, wie der unheimliche Blätterfall im Herbst, jagt von Petersburg . . . bis zum Ochotskimeer.
Norden, du mein geliebter Norden! . . .
Apollon Apollonowitsch ist ein Städter par excellence und ein gut erzogener Herr: er sitzt ruhig in seinem Arbeitssessel, während sein Schatten, den Stein der Wände durchdringend . . . die Menschen auf den Landstraßen überfällt: er zieht pfeifend wie ein lustiger Mordgeselle durch die weiten Flächen von Ssamara, Tambow, Ssaratow — durch die sandigen Gründe, das Gestrüpp, den wilden Klee; er zerrt an den Getreidehaufen, facht ein verdächtiges Feuerchen in den Ställen an; der rote Hahn in den Dörfern hat in ihm seinen Urheber; er ist es, der die reinen Quellenbrunnen unsauber macht; wenn er als schädlicher Tau über die Kornfelder fällt, dann verdirbt die Saat; das Rind krankt hin . . .
Er vermehrt die Zahl der Gräber und macht sie tiefer.
Spaßvögel würden sagen: nicht Apollon Apollonowitsch, sondern — Aquilon Apollonowitsch.
Apollon Apollonowitsch ist einsam.
Er kommt nicht mehr nach. Der Pfeil seiner Zirkulare dringt nicht mehr in die Provinzkreise: seine Spitze bricht schon vorher ab. Aus dem Palmyra: Sankt Petersburg eröffnet Apollon Apollonowitsch immer von neuem seine Papierkanonade, aber die Schüsse gehen (in der letzten Zeit) unheimlich oft fehl.
Diese Kugeln und Pfeile hat der Staatsbürger schon seit langem — Seifenblasen getauft.