Schüchtern, bittend sah er Ssemjonytsch an.
»Der Alte hat Anna Petrowna gesehen . . . Hat immerhin mit ihr gesprochen . . .«
Zudringlich blieb dieser Gedanke haften.
»Verändert haben mochte sie sich schon, Anna Petrowna . . . Ist wohl mager geworden, hat abgenommen; hat vielleicht auch graue Haare bekommen; auch mehr Falten im Gesicht . . . Könntest ihn vorsichtig, auf Umwegen fragen . . .«
»Doch — nein, nein!«
Plötzlich zerfloß das Gesicht des achtundsechzigjährigen alten Herrn unnatürlich in Falten, der fletschende Mund reichte bis zu den Ohren.
Und der Sechzigjährige war jetzt — ein Tausendjähriger; und mit künstlich erhobener Stimme, die fast wie ein Schreien klang, versuchte die grauhaarige Ruine aus sich ein Anekdotchen herauszupressen.
»A . . . m—m—ä . . . Ssemjonytsch . . . Sie sind . . . m—m—mä . . . barfuß.«
Der alte Diener fuhr beleidigt zusammen.
»Entschuldigen, Erzell . . .«