Nikolai Apollonowitsch wunderte sich.

»Sie fürchten sich vor Mäusen? . . .«

»Rasch, rasch . . . schaffen Sie sie fort . . .«

Nikolai Apollonowitsch beeilte sich, den Knopf der elektrischen Klingel zu drücken und sah ordentlich komisch aus, in der Hand die gefangene Maus haltend, die allerdings in der Falle saß, und Nikolai Apollonowitsch neigte sein Gesicht fast bis an den Draht, um das Tierchen genauer zu betrachten.

»Ein Mäuschen«, sprach er, die Augen zum hereintretenden Diener gewandt; höflich wiederholte seinerseits dieser:

»Ein Mäuschen.«


Nikolai Apollonowitsch trug endlich das Paket in sein Arbeitszimmer; es fiel ihm flüchtig nur auf, daß das Paketchen so schwer war; doch dachte er darüber nicht weiter nach; nur als er auf dem weichen Teppich leicht stolperte, ertönte aus dem Paket ein metallischer Klang; der Unbekannte fuhr bei diesem Laut leicht in die Höhe, und dabei beschrieben seine Arme jene Zickzacklinie in der Luft, die den Senator vor kurzem so erschreckt hatte.

Doch es geschah nichts: der Unbekannte erblickte nur zu seiner nicht geringen Verwunderung auf dem Lehnstuhl im Nebenzimmer einen faltenreichen roten Domino und eine schwarze Maske; während Nikolai Apollonowitsch einen Platz in seiner Schreibtischlade freimachte und, vorsichtig, das Paketchen hineintat, betrachtete der Unbekannte den Domino; zugleich sprach er lebhaft Gedanken aus, die in ihm gründlich gereift zu sein schienen:

»Wissen Sie . . . Die Einsamkeit richtet mich zugrunde. Ich habe in diesen Monaten verlernt zu reden. Merken Sie nicht, daß meine Worte verworren sind?«