5.
Vereint rankt’s an der Erde still,
Hat Blatt und Blümelein.
Getrennt ist es der Tannenbaum:
Das wissen groß und klein.
6.
Zwei Enden hat’s, doch eines pflegt
Sich meistens zu verstecken.
Wer aber vordringt unentwegt,
Wird es gewiß entdecken.
Rund ist es oft, gleichwie ein Ball,
Und dreht sich gern im Kreise,
Bleibt unverletzt, kommt’s auch zu Fall,
Und stets geweiht dem Fleiße.
Viel schöne Dinge wirkt’s gemach,
Der Menschenhand verbunden;
Doch immer kleiner wird es, ach!
Bis es zuletzt verschwunden.
7.
Es rührt sich flink und gehet stets im Takt,
Denn seine Pflicht befiehlt ihm: »Sei exakt!
Mach’ Stund’ um Stund’
Die stille Rund’!«
Es gilt uns viel. Oft hat’s ein kostbar Haus,
Darin’s geschäftig ist tagein, tagaus.
Wenn’s nicht mehr will,
Steht’s einfach still.