Den Kindern sagt es gern etwas ins Ohr,
Und großen Leuten lügt es oft was vor.
Doch jeder frägt’s,
Man hegt und trägt’s.
Leis tönt oft seine Stimme, hörbar kaum,
Bald klingt sein Ruf vernehmlich durch den Raum
Und hallt oft weit:
»Benützt die Zeit!«
Doch wer genau will wissen, was es taug’,
Der fasse prüfend nur sein Werk ins Aug’:
Das Werk, es lehrt
Den innern Wert.
8.
Das Zweite passet nicht zum Ersten,
Es dienet anderm Herrn.
Das Ganze aber schmiegt dem Ersten
Sich an und schützt es gern.
9.
Was fingen wir ohne die Erste an?
Wir Menschen wären wohl übel dran,
Und gar die lieben Kleinen,
Die würden weinen.
Und ohne die Letzten, wie wär’s hier bestellt?
Man fände sich schwerlich zurecht in der Welt.
Drum baut ihrer neue man immer
Und ruhet nimmer.
Das Ganze ward nicht durch Menschenhand,
Und keine greift je das silberne Band.
Doch leuchten die ewigen Sterne,
Dann schimmert es ferne.