Da hatte sie gleich ihr Teil und einen kleinen Stich ins Herz.

Der Lehrer kam aber zu ihr her und fragte, ob sie nicht wolle in die Kirche kommen, es sei da eine schöne Musik zu hören auf der Orgel und Gesang von einer Sängerin, lauter ernste, schöne Lieder, und es sei noch Zeit vor dem Zug. So etwas höre man nicht alle Tage.

Da ging sie hinter den Leuten drein und saß andächtig unter ihnen und die brausenden Orgeltöne strömten über sie hin.

»Das ist,« sagte sie zu sich selber, »vorhin gewesen, daß du nicht hochmütig wirst.«

Und zog sich den Splitter aus dem Gemüte.

»Das tät dir passen, wenn man dich als die Mutter ansehen möchte. Oder auch gar, wenn du sie wärest.«

Mit dem kam die Sängerin und sang mit einer Stimme wie eine Glocke ein Halleluja übers andere in die Kirche hinein.

Und dann wieder die Orgel, ganz zart und fein und manchmal wie aus weiter Ferne.

In diese linden Töne eingehüllt, zog Jungfer Christiane das Fazit ihrer Kriegstätigkeit.

»Also es ist eine Gnad’ von Gott, daß ich hab’ dürfen dem Büblein helfen seinen Abschied machen.