»Arme Seele, was hast du zerrissene Schuh!«
Bin immer gewandert, fand nirgendwo Ruh.
»Verblichen, zerrissen dein altes Gewand!«
Das trug ich in Regen und Sonnenbrand.
»Arme Seele, was gehst du so krumm und gebückt?«
Mich haben die Lasten des Lebens gedrückt.
»Arme Seele, was suchst du im himmlischen Haus?«
Gott Vater, den sucht’ ich weltein und weltaus.
Dem leg ich zu Füßen die Kleider und Schuh,
die Last und mein sehnendes Herze dazu.