Sah sie denn nicht, daß es Hunger litt nach Liebe, nach Daheimsein? Nein, das sah sie nicht.

Er aber sah es. Heute früh hatte er ein Lied gefunden; es stand in einer Zeitschrift und hieß: Das frierende Seelchen.

Das ging ihm heute den ganzen Tag durch den Sinn. Es schien so sehr für Ellen zu passen.

Wenn ich nur wüßt’, wo der Heimweg wär!

Was bin ich nicht geblieben?

Suchen muß ich, hin und her

bläst ein Wind, und mich schauert sehr,

irgendwer hat mich vertrieben.

Irgendwo, weiß ich, bin ich zu Haus,

aber wo, wer kann’s sagen?