Wie interessant! schrieb der stellvertretende Herr.

Allerdings müsse er mich darauf aufmerksam machen, daß nicht über Politik geredet werden dürfe. In Dresden schon gar. Überhaupt die Dresdener! . . . Jedoch . . . Jedoch der stellvertretende Herr wollte nicht auf mich verzichten.

Über Politik wollte ich nicht sprechen, jedoch mein Thema eigne sich nicht.

Ihm persönlich sage es außerordentlich zu, versicherte er.

Da wollte ich die Sache noch einmal berufen und verlangte mehr Geld.

In Kriegszeiten! erwiderte er bestürzt . . . Niemand, erhielte da ein höheres Honorar. Wenn ich auf meiner Forderung bestünde, sähe er sich zu seinem größten Bedauern gezwungen — er hoffe, es würde nicht dazu kommen — einen Ersatz zu suchen.

Aber da wurde ich nicht ohne Schrecken inne welche Strecke ich mittlerweile gelaufen und wie entschlossen, wie erpicht ich schon war, den Vortrag zu wagen.

Es sei ja nicht des Geldes wegen, schrieb ich postwendend, und vom Moment an, wo keine Zurücksetzung vorläge . . . Kurz, ich nahm, wie man sagt, meine Truppen etwas zurück.

Noch am selben Tage fuhr ich ins Gebirge.

Es verweilte dort die Sonne über einem noch unbeschneiten Berg, dessen braune Hänge etwas von den Reflexen und dem warmen Hauch des Sommers zurückhielten, und das Auge vergaß hier des Winters ganz und gar. Sommerlich lockte da auch die beschienene Bank auf der Höhe, die ich bestieg.