Dieser war ganz nach der Art erbaut, wie man solche an den europäischen Meeresküsten verwendete. Es war ein Raketenapparat mit Stricken und Körben, die mittels Rollen auf dem Seil bewegt werden konnten.
Es dauerte noch eine halbe Stunde, aber dann war der mit dem Rettungsapparat beladene Wagen zur Stelle.
Zuerst wurde eine Art Mörser auf die Klippen gestellt, und mit einer Rakete geladen.
An diese Rakete war ein dünnes Tau befestigt und Kapitän Mors feuerte den Mörser so geschickt ab, daß die lange Leine bis zu der von den Schiffbrüchigen besetzten Klippe hinüberflog.
Die gestrandeten Mannschaften begriffen sofort, was da vorging und mochten ähnliche Rettungsapparate kennen.
Sie ergriffen die Leine und zogen sie an, auf diese Weise zogen sie ein dickes, an die Leine gebundenes Tau zur Klippe hinüber.
Das Ende dieses sehr festen und widerstandsfähigen Taues wurde an den Felsen befestigt, und so war eine Verbindung zwischen der Klippe und dem festen Lande hergestellt. Man brauchte nur noch den auf Rollen laufenden Korb hinüberzusenden, um die Schiffbrüchigen einen nach dem andern auf die geheimnisvolle Insel zu holen.
Da das Tau in etwas abschüssiger Richtung nach der Klippe hinabführte, rollte der Rettungskorb leicht hinunter.
Zwei der halberstarrten Männer stiegen ein und wurden mittelst einer Leine, die am Korb befestigt war, von den Indern auf den Felsenstrand der Insel herübergezogen.
Dort reichte man ihnen sofort wollene Decken, während der Rettungskorb schon wieder nach der Klippe hinunterrollte.