„Das mag sein,“ erwiderte Kapitän Mors. „Aber jetzt müssen wir sehen, daß wir die Menschen dort auf die Insel schaffen. Das gebietet die Menschlichkeit, selbst, wenn diese Leute feindliche Absichten hegen. Was dann mit diesen Leuten geschehen wird, werde ich noch bestimmen. Sie befinden sich jetzt in größter Not und sind dem Untergang nahe.“

Es war in der Tat ein großes Unterseeboot, welches der furchtbare Sturm zwischen die Klippen getrieben hatte.

Da lag es festgeklemmt und ragte gleich einem kolossalen Ungeheuer aus den Wogen empor.

Seine Lage aber brachte es mit sich, daß eine Anzahl Menschen, die sich zweifellos im Innern befunden hatten, eine hoch aus dem Wasser emporragende Klippe erreichen konnten.

Da hockten sie in verzweifelter Lage, bis auf die Haut durchnäßt, Gischt und Wogenschaum ging über sie hinweg, und die Brandung drohte diese Leute mit sich fortzureißen und ihre Körper an den zackigen Klippen zu zerschmettern.

2. Kapitel.
Die Mannschaften vom Unterseeboot.

Kapitän Mors legte beide Hände an den Mund, so daß sie gleichsam ein Sprachrohr bildeten.

„Haltet aus!“ schrie er mit mächtiger Stimme, die den Donner der Wogen übertönte. „Klammert Euch fest, es kommt Hilfe!“

Auf der geheimnisvollen Insel befanden sich nicht nur Zerstörungs-, sondern auch Rettungsapparate.

Kapitän Mors schickte den schnellfüßigen Inder nach dem Hauptquartier mit dem Befehl, daß einer der Rettungsapparate herbeigeschafft werden sollte.