Darauf begab sich der Luftpirat in das Hauptquartier zurück, nachdem er vorher die Stelle des Schiffsbruchs besichtigt hatte.

Das große Unterseeboot war schon halb zertrümmert und Kapitän Mors war überzeugt, daß es in wenigen Stunden der Wut der Wellen zum Opfer gefallen sein würde.

Der Rest des Tages verging, und es kam die Nacht, Kapitän Mors erhielt zeitweise Nachrichten, aber es wurde ihm gemeldet, daß die Schiffbrüchigen noch immer in totenähnlichem Schlafe lägen.

Erst am nächsten Morgen wurde gemeldet, daß sie erwacht seien und daß man ihnen Speise und Trank gereicht hätte.

Kapitän Mors begab sich sofort in das Gebäude, welches den Gestrandeten zum Aufenthalt diente.

Die zehn Männer waren bei voller Besinnung, saßen auf ihren Lagerstätten und blickten mit einiger Neugier, vor allen Dingen aber auch mit einer gewissen Scheu auf den Mann mit der Maske.

Sie mochten vielleicht an ihr zukünftiges Schicksal denken und über dasselbe in Sorge sein. Kapitän Mors aber las in den Augen dieser Männer.

„Es war auf mich abgesehen, kein Zweifel,“ murmelte er. „Das galt mir! Diese Männer haben jetzt Sorge, daß ich sie zur Verantwortung ziehen möchte. Sie fürchten für ihr Leben.“

Der Maskierte trat näher und heftete seine Feueraugen auf die geretteten Mannschaften.

Er war überzeugt, daß sich kein Offizier darunter befand, sondern daß er nur die gewöhnliche Besatzung des gescheiterten Fahrzeuges gerettet hatte.