„Na, was sagst Du dazu,“ meinte Wilkes zu dem anderen Irländer, dem er alles anvertraute. „Ist dieser Kapitän Mors nicht ein kompletter Narr. Er hat die Mittel in der Hand, um sich die ganze Welt zu erobern und benutzt sie nicht? Nun, wenn er so dumm ist, dann müssen eben andere Klugheit zeigen. Weißt Du, Kamerad, solche Gelegenheit kommt nicht wieder. Jetzt wollen wir uns die Herrschaft über die ganze Erde verscharren.“
„Still, sprich leiser,“ mahnte Penn. „Die anderen könnten es hören.“
„Ach was, die müssen mittun,“ rief Wilkes, indem er seine riesige Gestalt reckte und streckte. „Das ist eine Kleinigkeit. Du sollst sehen, die sind nebst den anderen Feuer und Flamme. Denen werden wir alles Mögliche versprechen. Ich aber will die Macht des Mannes mit der Maske besitzen. Der Narr, als er mir vorhin mein Anerbieten abschlug, da war ich fest entschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Wir sind hier acht Männer und der hat nur den einen, den Terror zur Verfügung. Der Sterngucker und die beiden Mädchen können ihm nicht das geringste nützen. Mein Entschluß steht fest. Wir bemächtigen uns der Herrschaft, wir wollen dieses wunderbare und unwiderstehliche Fahrzeug zu unseren Zukunftsplänen benutzen.“
4. Kapitel.
Die Meuterei beginnt.
Kapitän Mors ahnte nichts von dem Unheil, welches sich vorbereitete.
Er hielt die Mannschaft des Unterseebootes für Leute, die ihm später die besten Dienste leisten konnten und dachte nicht daran, daß die zwei Irländer eine Verschwörung vorbereiteten.
Wilkes und Penn waren auch schlau genug, um sich nichts anmerken zu lassen.
Aber sie begannen ungesäumt ihre Wühlarbeit, und da galt es, die sechs Franzosen auf ihre Seite zu ziehen.
Diese letzteren waren mit ihrer Lage ganz zufrieden und meinten, daß sie ein wahres Herrenleben führten.
Wilkes und Penn aber verstanden es, diese Leute anderen Sinnes zu machen.