„Bis jetzt noch nicht,“ knirschte Kapitän Mors, „obwohl dieser Fall auch noch eintreten könnte. Sie lenken das Weltenfahrzeug nicht richtig! Wenn wir diesen Kurs einhalten, kommen wir auf den sogenannten toten Punkt, wo sich die Anziehungskraft der Erde und des Mondes ausgleicht. Ich allein kenne die Manöver, die dort nötig sind, um über die gefährliche Stelle hinauszukommen. Wenn ich nicht in die Maschinenkammer gelange, wird das Fahrzeug an diesem toten Punkt für alle Ewigkeit festsitzen.“
„Schöne Aussicht,“ meinte Terror. „Was meint Ihr, Kapitän, wollen wir mit den Meuterern verhandeln? Sie müssen ja sehen, daß sie der Handhabung des Fahrzeuges nicht gewachsen sind. Da werden sie wieder zur Besinnung kommen.“
„Ja, das will ich,“ erwiderte Kapitän Mors und schlug mit der Faust gegen die Eisentür, daß es dröhnte.
Sofort ließ sich Wilkes Stimme vernehmen.
„Was gibt’s denn?“ schrie er in einem Tone, der bewies, daß er sich als Herr der Situation fühlte. „Was wollt Ihr denn, he?“
„Macht auf,“ donnerte Kapitän Mors, „öffnet auf der Stelle.“
Ein Hohngelächter gab Antwort. Wilkes und Penn lachten wie die Tollen.
„Das glaube ich wohl,“ schrie der erstere. „Aber wir müßten ja Narren sein, wenn wir die Macht, die wir jetzt besitzen, aus den Händen lassen sollten. Das fällt uns nicht im Traume ein. Wir gebieten jetzt über das Weltenfahrzeug.“
„Wahnwitzige!“ rief Kapitän Mors. „Ihr versteht nicht dieses wunderbare Fahrzeug zu führen, dazu bin nur ich imstande. Oeffnet und ich will sehen, ob ich noch Gnade walten lassen kann. Der Rausch hat Euch gewissermaßen betört, der Sinnenrausch, daß Ihr ein solches Fahrzeug lenkt. Aufgemacht, ich fordere es auf der Stelle!“
„Wenn tausend Teufel kämen, würde ich der Herr des Wunderfahrzeuges bleiben,“ schrie Wilkes. „Penn und ich, wir sind einig und die andern hier gehorchen uns, denn sie sehen ja jetzt, daß wir auf Erden Schätze erwerben, daß wir die mächtigsten Leute des ganzen Erdballs werden können. Also spart Eure Worte! Wir haben die Macht und diese wollen wir benutzen.“