Kapitän Mors trat zurück, denn er wußte, daß die schwere Eisentür nur mit Anwendung größter Gewalt gesprengt werden konnte.
Er wollte sich überlegen, was zu beginnen wäre, unterdessen aber berieten die beiden Rädelsführer da drinnen, wie sie sich des Maskierten entledigen könnten.
Kapitän Mors hörte ein Wispern und Zischeln und da ahnte er, daß Unheil drohte. Rasch verließ er den Arbeitsraum, um Terror zu warnen, während das Hohngelächter von neuem aus dem verschlossenen Maschinenraum herübertönte.
5. Kapitel.
Furchtbare Stunden.
Terror erwartete Kapitän Mors im Beobachtungsraum.
„Nun?“ fragte er. „Haben sie sich besonnen? Wollen die Tollen nachgeben?“
„Nein,“ erwiderte Kapitän Mors. „Der Sinnestaumel hat sie gefaßt, sie bilden sich ein, daß sie die Herren der Welt wären. Freilich sind es nur zwei, die beiden Irländer, sie haben die Franzosen betört, diese waren brave Leute und haben sich nur zu der Meuterei hinreißen lassen. Aber jetzt gilt es Vorsichtsmaßregeln zu treffen. Die Elenden da drinnen wollen uns vernichten.“
Terror stellte keine Frage, denn er wußte, daß Kapitän Mors allein zu handeln pflegte. Er folgte dem kühnen Manne nach einem kleineren Raume.
„Hier binde Dich an,“ befahl Kapitän Mors. „Benutze die Riemen und die Handgriffe. Binde Dich aber so an, daß Du Dich noch bewegen kannst und triff nur Vorsichtsmaßregeln, daß Du nicht gegen die Wand geschmettert wirst.“
„Und Ihr, Kapitän? Was wollt Ihr tun?“ fragte Terror, indem er der Weisung nachkam.