Da sah Terror die zitternden Franzosen.
Wütend stürzte er sich auf sie, um seinen Grimm an ihnen auszulassen, während die vier Männer, deren Sinne von dem Geschehenen ganz verwirrt waren, unter Heulen und Jammern um Vergebung flehten.
Terror war so wütend, daß er Anstalten machte, die vier Franzosen tatsächlich in die andere Welt zu schaffen, als ihn ein Zuruf des Maskierten daran verhinderte.
„Laß sie, Terror,“ rief der stolze Mann. „Sie sind irregeführt, verleitet durch die beiden Irländer, welche ein so fürchterliches Ende fanden, die tragen die Schuld an allen Geschehnissen.“
„Aber, sie haben sich empört, Kapitän,“ versetzte Terror wutschnaubend. „Sie haben ihren Eid gebrochen. Sie verdienen den Tod in der schlimmsten Gestalt.“
„Nein, ich will Gnade walten lassen,“ erwiderte Mors. „Ich habe, als ich an der Tür lauschte, deutlich gehört, daß diese Männer Wilkes und Penn von ihrem Begehren abzubringen suchten. Sie sind nur den Verlockungen erlegen und haben das Treiben der Rädelsführer zu lange geduldet. Strafe sollen sie empfangen, aber ihr Leben wird geschont, und wenn sie sich künftig treu zeigen, so will ich ihnen Verzeihung angedeihen lassen. Die anderen beiden aber, die wir unten schlafend trafen, die sind ganz unschuldig, die haben sich an der Meuterei nicht beteiligt.“
Die Franzosen warfen sich Kapitän Mors zu Füßen und versicherten hoch und teuer, daß sie Wilkes und Penn durch fabelhafte Versprechungen zur Untreue verlockt hätten, sie schwuren, daß sie künftig die treuesten Diener, ja selbst die Sklaven des Maskierten sein würden.
Mors aber drehte den Riesenmagneten dem Monde zu, dessen bleiches Licht durch eine Fensterluke hereinstrahlte.
Der „Meteor“ wendete sich der Erde zu und mit furchtbarer Geschwindigkeit sauste das Weltenfahrzeug dahin, der Erde, dem Ozean und der geheimnisvollen Insel entgegen.
Anmerkungen zur Transkription